|
Wenn die Spielweise zweier Spielgegner ein gewisses
Niveau erreicht hat,
was u.a. bedeuten soll, daß hier der Faktor Zufall nurnoch einen sehr
kleinen
Stellenwert besitzt, und beide Spieler präziese und schnell mit den Ball
um-
gehen können, kommt eine ganz neue Seite des Tischfußballs zum
Vorschein.
Die
PSYCHOLOGIE
Wenn die Reaktionsgeschwindigkeit in der Defensive, und der
Lieblingstrick in der
Offensive nicht mehr ausreichen, dann muß man versuchen den Gegner mit
anderen Mitteln dazu zu bringen, Fehler zu machen.
Z.B. :
- Man mietet 20 Hooligans, und platziert sie taktisch
um den Tisch herum
- Durch die Einnahme von hinreichend viel
Abführmitteln verbreitet man
einen lieblichen Duft um sich, der jeden Gedanken schon im Ansatzt
erstickt.
- Man spielt einhändig, damit man mit der anderen
hand wäred des Spiels
eine Handgranate in die Luft halten kann (mit der Aufschrift Ich
bin ein schlechter Verlierer
- oder man ......
Jaja, schon gut, man sollte es natürlich mit fairen
Mitteln versuchen.
Und die sind hier durchaus ernst gemeint, und spielen schon bei
semiproffesionellen
Spielern eine wichtige Rolle.
Deswegen beschreibe ich hier mal einige Taktische Möglichkeiten, den
Gegner
zu Fehlern zu verleiten, und einige Psychologische Tricks, mit denen man
sich Selbst
besser unter kontrolle halten kann (und sich so von dem Gegner nicht so
leicht beeinflussen
läßt).
|
Tempowechsel (Offensiv&Defensiv)
Das hört sich ersteinmal sehr simpel an. Aber dabei
gibt es
ein kleines Problem.
Einen Trick den man schnell im Schlaf beherrscht, muß
deswegen langsam gespielt nicht auch im Schlaf klappen.
Oft sind manche Tricks wesendlich schwerer wenn man versuchen muß sie
im Schneckentemp auszuführen.
Das gleiche gilt im Übrigen natürlich auch umgekehrt.
Dafuür steht der Gegner vor einer komplett neuen Situation.
Das Stichwort hier ist Spielrhytmus.
Wenn man eine Weile im gleichen Tempo spielen kann, hat sich auch der
Gegner ( wir sprechen hier ja über gute Spieler ;o) ) diesem
Rhythmus angepasst.
Azyklische (also unvorhersehbar plötzliche) Tempoänderungen
machen es dem Gegner so sehr schwer einen eigenen Rhytmus zu finden
|
Lücke wo bist Du (Defensiv)
... ist ein sehr beliebtest Spiel, besonders bei
Profispielern.
Auch hier ist der Trick nicht weiter schwierig zu verstehen, aber in
der Praxis sollte man einiges an Übung investieren, bevor man
einen guten Gegner damit konfrontiert (sonst könnte das Spiel
schneller zuende sein, als einem Lieb ist ;o) ).
Die Idee ist durch arhytmische Bewegungen Lücken (egal ob für Pässe
oder Torschüße) zu üffnen, um sie ebenso arhythmisch wieder zu
schließen.
Wenn man dabei zudem noch das Tempo verädert, so sieht der Gegner zwar
Lücken,
kann aber nichtr gezielt hindurch schießen/passen, und hat so schnell
Probleme
zu entscheiden welchen Trick er wohin probiert. Mit der Zeit
kann
man selbst einen guten Gegner damit genügend verunsichern, damit er
auch bei sonst
sicheren Gelegenheiten die konzentration verliert und er sie nicht
nutzen kann.
|
Das Abzählverfahren (Offensiv)
Wenn man selbst der Spieler ist, dem der Gegner mit
Tempowechseln, und arhythmischer
Deckung zur Verzweiflung bringt, ist es wichtig nicht gleich die
Nerven zu verlieren.
Eine Möglichkeit sich von einer arhythmischen Deckung nicht weiter
Verwirren zu lassen
ist, sie einfach nicht weiter zu beachten.
Dabei gibt man vorher seinen 5 bis 10 Lieblinkstricks (Pässe und auch
Schüß)
feste Nummern.
Wenn man nun sich nun an einer solchen Deckung festgebissen hat, sucht
man sich, ohne
der wedelnden Deckung weitere Aufmerksamkeit zu schenken, einen dieser
Tricks aus.
Und beginnt gleichmäßig von 1 bis zu der für den Trick gemerkten Zahl
zu zählen. Hat man diese erreicht führt man den Trick ohne weiter zu
zögern
aus.
Natührlich werden auch so nicht wenige Tricks abgefangen werden. Aber
man muß dabei
immer bedenken, das auch der deckende Spieler nie genau wissen kann
was man wirklich
vorhat.
Und so kann man durchaus auch den Gegner verunsichern, wenn dieser
merkt das seine mühsame
Deckungsarbeit den Anderen nicht im Geringsten beeindruckt.
|
|